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Sepulcrum Mentis, deren kryptischer Name „das Grabmal des Geistes“ bedeutet, formierten sich 1990. Ausgehend von geradlinigem Wave-Gothic-Rock, begann die Gruppe bald, andere musikalische Einflüsse in ihre Stücke einfließen zu lassen und mit einem breiten Instrumentarium zu experimentieren: z.b. mit Metalgitarren, Cello, Viola da Gamba, Violine und dem mittelalterlichen Krummhorn. In ihrer kreativen Experimentierfreude sind Sepulcrum Mentis eine der wenigen Bands, die es schaffen, frischen Wind in die mitunter recht einfallslose heutige Gothic-Szene bringen.

Nach mehreren Umbesetzungen fand sich die Band in ihrer aktuellen Besetzung zusammen:

Obwohl SM dem Einsatz von elektronischen Instrumenten nicht grundsätzlich abgeneigt sind, ist ihr Fundament die klassische Rockbesetzung, welche um das ungewöhnliche Element der Violine erweitert wurde. Sepulcrum Mentis betrachten sich auch nach vier Alben daher primär als Live-Band... und jeder, der eine ihrer impulsiven live-Shows gesehen hat, wird dies bestätigen können. Energie, Theatralik und Witz verbinden sich zu einer mitreißenden Mischung, welche die Gruppe in ihrem mehr als 10-jährigen Bestehen in so ziemlich jedes europäische Land geführt haben, u.a. auf Headliner-Tourneen durch Finnland, auf denen sie jeden Abend vor mehr als 500 Leuten spielten, oder auf Festivals mit mehr als 3500 Zuschauern. Auf Tour waren S.M. u.a. mit folgenden Bands: Madre, Marquee Moon, In the Woods, Third and the Mortal, Two Witches, Dreadful Shadows, u. v. a. Im April 2000 gab die Marty ein Unplugged-Radiokonzert in Buenos Aires, Argentinien.

In den vergangenen 10 Jahren hat die Band ihren Sound kontinuierlich weiterentwickelt: Retro-Elemente von Chameleons über Mission bis Bauhaus verbinden sich mit Elementen des Progressivrock, Folk und Metal zu einer explosiven Melange. Obwohl die Einflüsse der Pioniere des Gothic Rock auf der letzten CD der Gruppe, „Salvation“ deutlich spürbar sind, klingt sie doch niemals altbacken. Vielmehr wurde der ungestüme Geist von Bands aus den Pioniertagen in ein zeitgemäßes Gewand gekleidet. Gegen die stagnierenden Hohlformeln, die den heutigen Gothic-Rock musikalisch, textlich und optisch dominieren setzen Sepulcrum Mentis Selbstironie und ungestüme Energie und versuchen damit, etwas von der Offenheit und dem Nonkonformismus, die die Anfänge der Szene prägten, zurückzugewinnen. Dieses reflektiert sich sowohl in Musik als auch in den Texten. Lärmige Death-Rock-Gitarren alternieren mit kitschigen Streichern, der Gesang wechselt zwischen einem überdrehten Glam-Rock-Stil, der klingt, wie David Bowie auf Acid, und überzogenem, opernhaften Pathos. Sepulcrum Mentis verarbeiten gezielt Klischees und verkehren sie durch geschickte Kombination in ihre Gegenteil. Das Resultat wurde von Presse (z.B. Zillo, Sonic Seducer, Orkus) und Rundfunk (3 Wochen Platz 1 der finnischen Gothic/Industrial-Charts) frenetisch gefeiert.

Presse:

„Sepulcrum Mentis gehören eindeutig zur Speerspitze des deutschen Gothic Rocks“
(Sonic Seducer 11/99)

„...schafft es jedoch, dies ... mit „SuperGothInferno“ noch zu überbieten.“
(Zillo, 12/00)

„Sepulcrum Mentis gehören eindeutig zu den am meisten unterschätzten deutschen Gothic Bands“
(Zillo 12/00)

„Zu welchen Glanzleistungen das Seelengrab in der Lage ist, zeigen eindrucksvoll „Headless Chickeb Dance“ sowie „Morrigan“...“
(Legacy 10-11/01)

„Jetzt bin ich aber erstmal baff!“
(Fatal Underground 08/01)